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CLARIN-D für die Neuere Geschichte

CLARIN-D unterstützt die historische Forschung zur Neueren Geschichte durch die Bereitstellung von Services zum Auffinden von Sprachdaten, zur Analyse von geschriebenem und gesprochenem Text und zur langfristigen Verfügbarmachung und Bereitstellung von Korpora und Forschungsergebnissen. Zur Unterstützung der Geschichtsforschung durch die digitale Forschungsinfrastruktur vernetzen sich Forschende in der Fach-AG 9 »Neuere Geschichte« des CLARIN-D Projekts.

 

Daten für die Forschung

Über das Virtual Language Observatory (VLO) haben Forschende aus den Geschichtswissenschaften Zugriff auf eine Vielzahl von Ressourcen für ihre Forschung, zum Beispiel annotierte Korpora aus der Sammlung Blumenback Online.

Über eine spezielle Volltextsuche, die Federated Content Search (FCS) von CLARIN-D, sind viele in der CLARIN-Gemeinschaft verfügbaren Ressourcen im Volltext durchsuchbar, etwa um Beispiele für die Verwendung bestimmter Begriffe zu finden. Gefundene Belegstellen und die zugehörigen Dokumente können für weitere Analysen als Textkorpus heruntergeladen werden.

→ Mehr zum Thema "Auffinden"

 

Softwarewerkzeuge für Forschungsprojekte

CLARIN-D stellt viele Programme und Webservices zur Analyse und Aufbereitung von Sprachdaten bereit. Darunter beispielsweise WebAnno zur manuellen und halb-automatischen Annotation von Texten oder WebLicht zur automatischen Annotation von Texten mit unterschiedlichen Werkzeugen, die ganz nach Bedarf und Vorliebe miteinander kombiniert werden können.

→ Mehr zum Thema "Auswerten"

 

Eigene Forschungsdaten bereitstellen

Neben Tools zur Analyse von Sprachdaten erlaubt das CLARIN-Netzwerk, eigene Daten nachhaltig zu archivieren und der Fachgemeinschaft zur Weiternutzung verfügbar zu machen. In Kooperation mit einem CLARIN-Zentrum kann man seine Daten so aufbereiten, dass sie gut beschrieben sind. Ein Werkzeug zur Beschreibung von Daten ist etwa der CMDI-Maker zur einfachen Erzeugung von Beschreibungen, durch die Ihre eigenen Daten und Forschungsergebnisse der Fachcommunity leicht zugänglich machen können.

Haben Sie Interesse Ihre Daten in der CLARIN-D Infrastruktur unterzubringen? Setzen Sie sich mit dem zuständigen Zentrum in Verbindung oder wenden Sie sich an den CLARIN-D Helpdesk.

→ Mehr zum Thema "Aufbereiten und Aufbewahren"

 

AnsprechpartnerInnen aus der Fachgemeinschaft

Innerhalb von CLARIN-D sind die Arbeitsgebiete in Facharbeitsgruppen (F-AG) organisiert. Um die Diskussion über die digitale Erschließung von Quellen zu intensivieren und CLARIN in den historisch arbeitenden Geisteswissenschaften weiter zu etablieren, widmet sich die F-AG 9 "Neuere Geschichte" der folgenden Frage: Wie können alltags- und kulturgeschichtlich relevante „Massenquellen“ wie Zeitungen, Zeitschriften, Schulbücher oder akademische Lehrwerke mit Hilfe digitaler Werkzeuge für zentrale Fragestellungen zur Kulturgeschichte nutzbar gemacht werden? Zeitlich konzentrieren sich die Mitglieder dabei auf den Übergang von der Neuzeit zur Moderne, der aufgrund von geistlichen wie weltlichen Neuorientierungen und der Entwicklung unterschiedlicher Publikationsformen auch für eine digitale Geschichtswissenschaft von besonderem Interesse ist.

Die F-AG bearbeitet konkrete Fragestellungen des Faches unter Nutzung der in CLARIN-D entwickelten sprachtechnologischen Werkzeuge und Ressourcen (siehe auch: Kurationsprojekt). Dabei ist das Ziel, die vorhandenen Services für die Anwendung in historischen Kontexten zu evaluieren und gegebenenfalls neue, angepasste Lösungen zu finden, die fachspezifische Standards, Anforderungen und Bedürfnisse berücksichtigen. Im Zentrum steht die Verständigung darüber, welche Digitalisierungsqualität speziell für HistorikerInnen notwendig ist, die mit neuzeitlichen und frühmodernen „Massenquellen“ arbeiten. Und: Wie lässt sich durch manuelle, automatische oder halb-automatische Verfahren die Erschließung kulturgeschichtlich relevanter Quellen so verbessern, dass eine TEI-P5-Basisauszeichnung oder ein anderes CLARIN sinnvoll ergänzendes Verfahren erstellt werden kann?

Die F-AG Neuere Geschichte steht in engem Kontakt mit der ebenfalls historisch arbeitenden F-AG Zeitgeschichte. In und zwischen den AGs werden jeweils epochen- und quellenspezifisch ausgerichtet die Anforderungen an die Güte von Primärdaten, an die Erstellung interoperabler Metadaten und an die Möglichkeiten automatischer Annotationen im Rahmen von Digitalisierungsprojekten und daran anschließende Forschungsvorhaben diskutiert..

 

Zugeordnete CLARIN-D Zentren

  • Prof. Dr. Ludwig Eichinger, Institut für Deutsche Sprache Mannheim
  • Prof. Dr. Martin Grötschel, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

 

Mitglieder

(alphabetisch nach Institution)

  • Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
    • Prof. Dr. Gerhard Lauer (Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Professor für Neuere Deutsche Literatur, Universität Göttingen, Executive Director des Göttingen Centre for Digital Humanities)
    • Dr. Heiko Weber (Projektkoordinator Akademievorhaben „Johann Friedrich Blumenbach – Online“)
    • Dr. Jörg Wettlaufer (Koordinator Digitalisierung; Akademie der Wissenschaften zu Göttingen; Göttingen Centre for Digital Humanities)
  • Bayerische Akademie der Wissenschaften
    • Dr. Stefan Müller (Digitalisierungsabteilung)
  • Bayerische Staatsbibliothek
    • Gregor Horstkemper (Zentrum für Elektronisches Publizieren)
  • Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin
    • Prof. Dr. Sabine Reh (Direktorin, Professorin für Historische Bildungsforschung, Humboldt Universität zu Berlin)
    • Dr. Stefan Cramme (Leiter der Forschungsbibliothek)
    • Dr. Joachim Scholz (Habilitand, Leiter des Forschungsbereichs)
  • Deutsches Historisches Institut London
    • Prof. Dr. Andreas Gestrich (Direktor)
    • PD Dr. Michael Schaich (stellv. Direktor)
  • Deutsches Historisches Institut Paris
    • Dr. Mareike König (Bibliotheksleiterin, Leiterin Abteilung Digital Humanities und 19. Jahrhundert)
  • Deutsches Historisches Institut Washington
    • Prof. Dr. Simone Lässig (Direktorin & Professur Neuere/ und Neueste Geschichte TU Braunschweig)
  • Deutsches Historisches Institut Rom
    • Prof. Dr. Martin Baumeister (Direktor)
    • Dr. Jörg Hörnschemeyer (Wissenschaftliche Informationsverarbeitung)
  • Georg-August-Universität Göttingen
    • Christian Wachter, M.A. (Doktorand „Theorie und Methoden der Geschichtswissenschaft“)
  • Georg-Eckert-Institut, Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung Braunschweig
    • Prof. Ernesto William de Luca (Computerwissenschaftler; Leiter Abteilung Digitale Forschungs- und Informationsinfrastrukturen)
    • Dr. Kerstin Schwedes (Kunsthistorikerin, Projektleiterin des Quellenprojekts EurViews: Europa im Schulbuch, Koordinatorin des Quellenprojektes WorldViews, Mitkoordinatorin des Arbeitskreises „Digitale Bildungsmedienforschung“)
    • Dr. Maret Keller (Abteilung Digitale Forschungsinfrastrukturen, Arbeitsbereich Digital Humanities)
    • Andreas Weiß (Postdoc; Koordinator Projekt "Welt der Kinder")
    • Maik Fiedler, M.A. (Projekt "Welt der Kinder")
  • Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
    • Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer (Direktor, Sinologe)
    • Dr. Thomas Stäcker (Stellv. Direktor, Abteilungsleiter "Neuere Medien, Digitale Bibliothek“, Mitarbeit im CLARIN-Kurationsprojekt zur Integration und Aufwertung historischer Textressourcen des 15.–19. Jhd. – F-AG 1)
  • Humboldt-Universität zu Berlin
    • Prof.  Dr. Rüdiger Hohls (Projektleiter Clio-Online und H-Soz-Kult)
    • Thomas Meyer (Historische Fachinformatik, MA Clio-online und H-Soz-Kult)
    • Prof. Dr. Marcelo Caruso (Professor für Historische Bildungsforschung)
  • Institut für Deutsche Sprache (IDS) Mannheim
    • Ludwig M. Eichinger (Direktor)
  • Institut für die Geschichte der Deutschen Juden Hamburg
    • Dr. Miriam Rürup (Direktorin, Historikerin an der Universität Hamburg, Koordinatorin des Netzwerks „Jüdische Geschichte Digital“)
    • Dr. Anna Menny (Wiss. MA, Sprecherin des Netzwerks Jüdische Geschichte digital) (Elternzeit bis Oktober 2016, vertreten durch Dr. Inka Le-Huu, Wiss. MA)
  • Institut für Zeitgeschichte München – Berlin
    • Dr. Daniel Schlögl (Leiter der Bibliothek)
  • Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
    • Dr. Rachel Heuberger (Leiterin der Hebraica- und Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek; Judaica Europeana)
  • Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz
    • Dr.-Ing. Michael Piotrowski (Digital Humanities; Leiter des Teilprojekts DARIAH-IEG)
  • Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPI) Berlin
    • Ursula Flitner, M.A. (Leiterin Bibliothek und wiss. Information)
  • Berlin Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) Berlin
    • Ester Chen (Leiterin Bibliothek)
  • Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
    • Dr. Michael Kaiser (Leiter von perspectivia.net, Bibliotheken, IT)
    • Dr. Tobias Wulf (perspectivia.net)
  •  Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Berlin
    • Robert Strötgen, Dipl. Inf.-Wiss., M.A. (Leiter Abteilung Informations- und Wissensmanagement)
  • Universität zu Köln
    • Prof. Dr. Gudrun Gersmann (Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit)
  • Universität Trier, Forschungszentrum Europa, Servicezentrum eSciences
    • Dr. Gisela Minn (Historikerin Mittelalterliche Geschichte, Geschäftsführerin und FuD-Koordinatorin im Forschungszentrum Europa)
    • Marina Lemaire, M.A. (Historikerin Neuzeit, Referentin für Projektmanagement im FuD-Basisteam im Servicezentrum eSciences)

 

Vorsitz und Kontakt

  • Prof. Dr. Simone Lässig, Direktorin DHI Washington
  • Prof. Dr.-Ing. Ernesto William De Luca, Leiter der Abteilung Digitale Informations- und Forschungsinfrastrukturen am Georg-Eckert-Institut (GEI)
  • Kontakt: Dr. Maret Keller (Georg-Eckert-Institut Braunschweig, Koordination F-AG 9), keller@gei.de

 

Ressourcen von der Fachgemeinschaft für die Fachgemeinschaft

Im Rahmen der Implementierungsphase von CLARIN-D wurden von den F-AG wichtige Ressourcen und Werkzeuge identifiziert, weiterentwickelt und für die Fachgemeinschaft verfügbar gemacht. Diese kleinen Projekte werden in CLARIN-D als Kurationsprojekte bezeichnet.